NABU Regionalverband Brandenburg/ Havel

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über saubere Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und nachhaltige Ressourcenkreisläufe verfügt. Was wir bei uns vor Ort tun, findet Ihr in unserem Arbeitsplan.


News

NABU-Camp 2024 – jetzt anmelden!

Auch in diesem Jahr führen wir wieder ein NABU-Camp durch und freuen uns über die Teilnahme naturinteressierter Kinder (7 bis 14 Jahre) bzw. ganzer Familien. Das Camp findet im Zeitraum 25. bis 28. August 2024 in unserer NABU-Naturschutzstation am Rietzer See bei Schenkenberg statt. Geschlafen wird in Zelten. Wichtig sind, Zelt und Schlafsack, Fahrradhelm, Mückenschutz und persönliche Utensilien. Dazu gehören auch Dinge, die man für die Naturbeobachtung braucht. Da wir eine Tagestour mit dem Rad planen, sollten die Teilnehmenden mit ihrem Fahrrad vertraut sein und entsprechende Ausdauer mitbringen. Inhaltlich ist ein vielfältiges Programm in Planung: Vogelberingung, Fischkunde, eine abendliche Fledermausexkursion und Lichtfang von nachtaktiven Insekten gehören dazu. Aber auch für Kreatives, Spielen und Baden werden wir Zeit einplanen.

 

Bewerbungen erbitten wir bis zum 20. Mai 2024 an folgende Mailadresse: info@nabu-brandenburg-havel.de

Unser Engagement in Brandenburg im Video

Der NABU-Bundesverband feiert 125-jähriges Bestehen und hat uns als Regionalverband besucht. Warum wir so fleißig Harken,  erfahrt ihr im Video. 

Wildblumenwiesen: echte Multitalente für die Stadtnatur

 

Hier die Petition zum Erhalt der Blühwiesen in Brandenburg an der Havel unterstützen. 

 

Inmitten der städtischen Umgebung gewinnen Wildblumenwiesen als ökologisch wertvolle Lebensräume zunehmend an Bedeutung. Städte stehen vor den Herausforderungen der Klimakrise und müssen Maßnahmen ergreifen, um das Stadtklima zu verbessern. Wildblumenwiesen sind dabei eine wertvolle Ressource. Sie tragen nicht nur dazu bei, dass sich die Artenvielfalt erhöht, sondern können auch das Stadtklima verbessern. Weiterlesen...

Neues Dach für den Vogelbeobachtungsturm am Strengsee bei Lehnin

Der Vogelbeobachtungsturm am Strengsee bei Lehnin (Brandenburg) gehört seit vielen Jahren zu unseren beliebtesten Angeboten. Zu jeder Jahreszeit kommen hier Naturfreund*innen zu Besuch, um heimische Vögel zu beobachten. Egal ob Profi oder Naturneuling: Der Turm bietet einen einmaligen Blick auf den See und die wunderschöne Umgebung. Zusätzlich vermitteln Infotafeln im Turm viel Wissen über die artenreiche Flora und Fauna der Region. 
Das Dach des Turms ist etwas in die Jahre gekommen und braucht dringend fachgerechte Sanierung. Ohne ein intaktes Dach können wir den Turm für Besucher*innen nicht mehr öffnen. Das wäre ein großer Verlust für alle Vogelfans! Deshalb brauchen wir eure Hilfe. Mit einer Spende könnt ihr die Sanierung des Dachs unterstützen, denn das können wir aus Eigenmitteln allein nicht stemmen.

Ihr könnt direkt auf unser Vereinskonto spenden oder online über unser Projekt auf betterplace.org. Das ist eine deutsche Online-Spendenplattform für gemeinnützige Projekte (hierbei fallen für uns Gebühren an. Ihr könnt deshalb auch direkt auf unser Konto spenden).

 

MBS Potsdam (Mittelbrandenburgische Sparkasse)

IBAN: DE25 1605 0000 1000 8702 58

BIC: WELADED1PMB

Kontoinhaber: NABU Regionalverb. Brandenburg e.V.

Verwendungszweck "Strengturm"


Vogel des Jahres 2023 ist? Und nun ein Rätselbild!

Einfach wegschauen. Das macht die Vogelbestimmung etwas schwieriger. Golzow 2010. Foto: Bodo Rudolph
Einfach wegschauen. Das macht die Vogelbestimmung etwas schwieriger. Golzow 2010. Foto: Bodo Rudolph

Bildergalerie zum Vogel des Jahres 2023

Das Braunkehlchen brütet bei uns immer noch regelmäßig aber überall selten. Brutplätze sind Wiesen, Schilfkanten, Stilllegungsflächen und Hochstaudenfluren. letzteres z. Bsp. in Gewerbegebieten. Als Ansitzjäger benötigt es Ansitzmöglichkeiten für die Insektenjagd. Auf Flächen, die gemäht werden, fehlen diese Ansitzmöglichkeiten und fallen deshalb als Brutplätze weg. Dann genügt es meist, in ca. 50 m Abstand vom Weg so ca. 10 abgestorbene Zweige mit 1,5 m Länge in den Boden zu stecken, um eine Brutansiedlung zu fördern. Es muss auf der Fläche selbstverständlich genug Insektennahrung geben. Aber das bemerken die Vögel viel besser als wir Menschen. Sind die Vögel erregt, so können sie ihre Kopffedern etwas aufstellen, siehe Foto 12. Ich habe auch erleben dürfen, dass sich Elternvögel so für die Brut einsetzen, dass sie durch Krank~ bzw. Totstellen einen möglichen Feind vom Nest weglocken. Bei meinem Erlebnis stellte sich das Männchen zuerst flügellahm und dann ließ es sich ins Gras fallen. Ich konnte es aufheben und auf die Handfläche legen. Es schaute mich an. Dann setzte ich es auf eine Pflanze, der Vogel fiel herunter und huschten dann vergleichbar einer Maus am Boden davon. (Text und alle vorstehenden Fotos von Bodo Rudolph).